Jul 14 2009

Kleine Weinkunde: Der Merlot

veröffentlicht unter Wein

Der Merlot (z.B. dieser) gehört zu den Rotweinen. Seinen Ursprung hat die Merlot-Rebe wahrscheinlich in Frankreich, was jedoch historisch als nicht ganz gesichert gilt. Die Trauben der Merlot-Rebe sind kräftig dunkel. Darüber hinaus zeichnet sie sich durch ihre frühe Reifung aus, die bereits nach kurzer Lagerung vollmundige und körperreiche Weine hervorbringen soll. Nach langer Lagerung kann der Merlot geschmacklich weicher werden, oder aber mehr Kräuteraromen schmecken lassen. Das kann passieren, wenn die fruchtigen Aromen des Weines verflogen sind, sagen Weinkenner.

 

Charakterzüge des Merlot

Der Merlot, der teilweise auch unter seinen älteren Bezeichnungen Crabutet noir oder nur Crabutet geführt wird, zählt zu den weichen Weinen mit einem mittleren bis hohen Alkoholgehalt. Die Farbe des Weines ist ein kräftiges Dunkelrot.

 

Anbaugebiete des Merlot

Diese Rebsorte wird nicht nur in Frankreich angebaut. Sie findet inzwischen eine immer weitere Verbreitung. So kommen die Merlot-Stöcke auch in Italien, den USA und Südamerika vor. Weitere große Anbaugebiete dieser Rebsorte befinden sich auch in Bulgarien, eher kleine Gebiete kommen auch in Slowenien oder der Schweiz vor.

 

Auch in Deutschland gibt es seit einigen Jahren Versuche, Merlot-Weine überzeugender Qualität zu produzieren. Diese Versuche sollen bisher allerdings nicht sehr erfolgreich gewesen sein.

P.S.: Auch eine cuvée wie dieser hier kann eine durchaus wohlschmeckende Alternative sein.

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